Die Gesichter der Pflege.
Thies P. Sprenger richtet den Blick auf die Menschen hinter einer Profession. Seine Fotografien beginnen mit dem Zuhören.
Noch vor unserem Grand Opening wurde der Raum am Knooper Weg zum Ausstellungsort: Vom 4. Juli bis zum 8. August 2026 zeigten wir als Pop-up „Die Gesichter der Pflege“, ein fotografisches Langzeitprojekt von Thies P. Sprenger.
Menschen statt eines abstrakten Systems.
Seit 2018 porträtiert und interviewt Sprenger Menschen, die Pflege aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erleben: Pflegefachpersonen, Auszubildende, Leitungskräfte, Pflegebedürftige und Menschen, die den Beruf verlassen haben.
So entsteht ein vielschichtiges Bild einer Profession. Erfahrungen, Erinnerungen, Hoffnungen und Belastungen stehen nebeneinander. Pflege wird dabei als gelebte menschliche Wirklichkeit sichtbar.

Bilder im Raum. Menschen im Gespräch.




Ein Blick aus eigener Erfahrung.
Sprenger bringt die Erfahrung eines Gesundheits- und Krankenpflegers in seine fotografische Arbeit ein. Er kennt die berufliche Wirklichkeit, der er sich mit der Kamera nähert. Diese gemeinsame Erfahrung schafft Vertrauen und prägt die Begegnungen mit den Porträtierten.
Die Fotografien verzichten auf Inszenierung. Im Mittelpunkt stehen Authentizität, Präsenz und die Offenheit einer Begegnung. Wer die Bilder betrachtet, ist eingeladen, sich Zeit zu nehmen und genauer hinzusehen.
Eine fotografische Anamnese.
Das Projekt versteht sich als fotografische Anamnese einer Profession: Wie beim medizinischen Gespräch beginnt es mit dem Zuhören. Aus einzelnen Stimmen und Gesichtern wächst ein Bild der Pflege, das ihre Herausforderungen ebenso zeigt wie Fürsorge, Fachlichkeit und Würde.
Für uns passt diese Haltung zum Gedanken des thefotoarchive*: Fotografien Raum zu geben und die Menschen und Geschichten dahinter sichtbar zu machen.
Die Ausstellung ist beendet. Ihr Gedanke bleibt: Jede professionelle Pflege beginnt mit einer Begegnung – von Mensch zu Mensch.
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